Ein Kinderfahrradhelm soll den Kopf des Kindes bei sportlicher Betätigung schützen. Dazu gehören auch Scooter fahren, skaten oder Laufrad- sowie Rad fahren mit dem Kinderfahrrad. Da diese Sportarten auch schon mit Geschwindigkeit zu tun haben, sollte der Kinderfahrradhelm nicht nur fest und gut sitzen, wenn er von dem Kind aufgesetzt wird, sondern auch nicht verrutschen, wenn es doch einmal, was wir alle nicht hoffen, zum Sturz kommen sollte.
Hier zeigt sich dann die Qualität vom Kinderfahrradhelm. Sein Dämpfungsvermögen beim Sturz, seine Stabilität, seine Bruchsicherheit. Statistiken zeigen jedoch, dass kaum ein Drittel der Kinder einen Fahrradhelm aufsetzen. Dabei ergeben sich immer wieder Neuerungen.
Zum Beispiel setzt sich immer mehr der Stirngurt als Befestigung durch, der mittels Drehknopf dem Kinderkopf ideal angepasst werden kann. Für einen Kinderfahrradhelm gibt es auch eine EU-weite einheitliche Norm bei der Qualitätsprüfung. Diese Kennzeichnung ist am Helm angebracht und lautet: DIN EN 1078. Viele der Kinderfahrradhelme verfügen über ein Insektenschutzgitter, damit das Kind keinen Insektenstich am Kopf abkriegt.
Wenn der Sitz am Kopf supertoll ist und der Helm unter keinen Umständen verrutscht, sich jedoch das Gefühl von Einengung und unbequem sein breit macht, dann sollte unbedingt weitergesucht werden, bis ein Mittelweg aus „sicher“ und „bequem“ gefunden worden ist. So wie mit JEDEM Helm sollte natürlich auch mit dem Kinderfahrradhelm umgegangen werden.
Man soll ihn nicht als Football verwenden, nicht Weitschießübungen mit ihm machen, ihn nicht auf den harten Fussboden fallen lassen und ihn nach einem Sturz, bei dem er gute Dienste geleistet hat, nicht weiter verwenden, sondern ihn wegwerfen. Gebrauchte Kinderfahrradhelme zu kaufen ist immer ein Risiko, weil man nicht wissen kann, ob genau dieser Kinderfahrradhelm nicht schon einmal in einen Unfall verwickelt war. |